Lass dich nicht von der Anbetung abbringen!
- Lass dich nicht von negativen Voraussetzungen abbringen
- Lass dich nicht von eigenen Vorstellungen abbringen
- Lass dich nicht von frustrierender Vorläufigkeit abbringen
Zusammenfassung
Deine Anbetung ist ein Schlachtfeld – doch gerade dort begegnet dir der Gott, der dich befreit hat, damit du ihn anbetest.
Der Prediger zeichnet das Bild eines geistlichen Kampfes um unsere Anbetung. Wie Israel nach dem Exil trotz Angst vor feindlichen Nachbarn zuerst den Altar errichtete, sind auch wir befreit, um Gott anzubeten – nicht nebenbei, sondern als höchstes Ziel.
- Angst und Zeitdruck wollen uns einreden, Anbetung ließe sich verschieben. Doch gerade in der Furcht dürfen wir zu dem Zuflucht nehmen, der unsere Häuser besser bewacht als wir selbst.
- Gott bestimmt nicht nur dass, sondern auch wie er verehrt werden will. Darum braucht es eine Anbetung, die sich am Wort orientiert und bereit ist, Opfer zu bringen – die „Frucht der Lippen“ und tätige Liebe (Hebr 13).
- Wir erleben oft, dass Gemeinde, persönliches Glaubensleben oder gesellschaftliche Sichtbarkeit von Christen kleiner, bruchstückhafter wirken, als wir es erhoffen. Der Blick zurück erinnert an Gottes Treue, der Blick ins Jetzt entdeckt seine gegenwärtige Gnade, und der Blick nach vorn richtet uns auf Christus – den wahren Tempel, der nicht mehr zerstört werden kann und uns in die vollkommene Anbetung des neuen Himmels führt.
Wer so schaut, wird – wie die Jüngeren in Esra 3 – trotz aller Vorläufigkeit in authentischer Freude Gott feiern.
Verwendete Bibelstellen
- Haupttext: Esra 3
- Versuchung Jesu: Lukas 4 (Parallelen Matthäus 4)
- Opfer des Lobes: Hebräer 13,15–16
- Die ersten beiden Gebote: 2 Mose 20,1-6 / 5 Mose 5,6-10
- Historische Bezüge: Esra 1–2; Nehemia; Tempel Salomos (1 Könige 5–8; 2. Chronik 5–7)
- Zukünftiger Tempel – Jesus als Wohnung Gottes: Johannes 1,14; 2,19-21; Kolosser 2,9
- Neue Schöpfung ohne Tempel: Offenbarung 21.22