Ein Aufruf zur Einheit
- Das Problem mangelnder Einheit
- Die Basis echter Einheit
- Das Ziel unserer Einheit
Wenn wir als Gemeinde in Streit und Spaltung leben, dann stellen wir uns vor die Strahlkraft des Kreuzes. Haben wir jedoch Einheit, stehen wir geschlossen neben dem Kreuz und lassen alle das Licht sehen, das von ihm ausgeht.
Notizen
Die Predigt führt uns hinein in Gottes leidenschaftlichen Ruf zur Einheit seiner Gemeinde. Paulus macht den Korinthern – und damit auch uns – deutlich, dass jede Spaltung das Fundament des Evangeliums berührt. Wo Menschen-Personen, Stilfragen oder Vorlieben in den Mittelpunkt rücken, wird Christus verdeckt.
Der erste Abschnitt zeigt, wie gefährlich solche Parteiungen sind: Sie rauben dem Kreuz seine Strahlkraft und beschädigen unser Zeugnis.
Danach richtet der Prediger den Blick auf die einzige tragfähige Grundlage von Gemeinschaft: nicht Sympathie, Herkunft oder Musikstil, sondern die gemeinsame Zugehörigkeit zu Christus, besiegelt in unserer Taufe.
Schließlich erinnert er daran, wozu Einheit dient: Sie soll das Evangelium sichtbar und hörbar machen – in Worten und in einer gelebten Liebe, die Außenstehende staunen lässt. Einheit ist keine menschliche Leistung, sondern wächst aus der Kraft des Evangeliums, das unsere Herzen erneuert. Darum lädt die Predigt jeden Hörenden ein, persönliche Vorlieben loszulassen und das Wohl der Geschwister höher zu achten, damit das Licht des Kreuzes ungehindert scheinen kann.
Bibelstellen
- 1 Korinther 1, 10 – 17 (Hauptpredigttext)
- Epheser 4, 1 – 16 (Lesung zur Vorbereitung)
- Apostelgeschichte 4, 32 (Anspielung: „ein Herz und eine Seele“)
- Bezug auf den Heidelberger Katechismus (Frage nach unserer geneigten Natur)