Lukas 24, 13-35

Lukas 24, 13-35

Zweifelnder Glaube findet Antwort bei Jesus

  1. Ohne Jesus – Glaubens­zweifel
  2. Mit Jesus – Glaubens­antwort
  3. Durch Jesus – ein neuer Glaubens­blick

Zusammenfassung

Ausgangspunkt der Predigt ist die Traurigkeit der Jünger angesichts von Kreuz und Grab. Die beiden auf dem Weg nach Emmaus stehen stellvertretend für jede und jeden, der mit ungeklärten Fragen unterwegs ist.

  • Der Prediger macht deutlich: Solange wir Jesus „verloren“ haben, bleiben wir in Zweifel und Mutlosigkeit stecken. Doch Christus scheut sich nicht, uns genau dort auf­zusuchen.
  • Er erinnert an die geduldigen Fragen Jesu („Was sind das für Reden …?“) und daran, dass der Herr zuerst zuhört, bevor er korrigiert. Dann öffnet er ihnen – und uns – „von Mose und allen Propheten“ die Schrift. Das Wort Gottes ist Jesu wichtigstes Mittel, um Herzen zu trösten und Denken zu ordnen.
  • Als Jesus das Brot bricht, gehen den Jüngern die Augen auf. Ihr verbranntes Herz wird zu einem brennenden Herzen. Glaube entsteht neu, und aus verzagten Wanderern werden begeisterte Zeugen, die noch in der Nacht nach Jerusalem zurückeilen.

Die Botschaft für die Hörenden: Auch unsere ungeklärten Fragen dürfen wir mitnehmen – Jesus geht den Weg Stück für Stück mit, bis Zweifel in zuversichtlichen Glauben verwandelt wird. Er bleibt verlässlich bei uns „alle Tage, bis an das Ende der Welt“.

Verwendete Bibelstellen und Zitate

Haupttexte

  • Lukas 24, 13-35 – Die Emmaus-Jünger
  • Matthäus 17, 22-23 – Jesu Leidens- und Auferstehungs­ankündigung

Weitere erwähnte Schriftstellen

  • Matthäus 28, 20 („Siehe, ich bin bei euch alle Tage …“)
  • Jesaja 53; 42 (der leidende Gottesknecht)
  • Sacharja 11-13 (Weissagungen über den Messias)
  • Psalm 16; 22; 69 (messianische Psalmen)
  • Johannes 1 (u.a. „Ich bin’s“) – angedeutet bei der Sturmstillung
  • Lukas 24, 25 („O ihr Toren und trägen Herzens …“)
  • Lukas 24, 32 („Brannte nicht unser Herz in uns …“)

Diese Stellen wurden nicht alle ausführlich gelesen, aber als Belege genannt, um zu zeigen: Das Leiden und die Herrlichkeit Christi waren von Anfang an in der Schrift verankert und geben unserem Glauben festen Grund.