Warum das Apostolische Glaubensbekenntnis auch heute das ABC unseres Glaubens bleibt.
- Historischer Hintergrund: der Kampf um die Dreieinigkeit und die Entstehung des Bekenntnisses
- Inhalt: Vater – Sohn – Heiliger Geist (Schöpfung, Erlösung, Heiligung)
- Warum wir es heute bekennen sollten:
– Glaube hat Inhalt
– Glaube wird hörbar bekannt
– Glaube ist eingebettet in die weltweite, historische Kirche
Zusammenfassung
Der Prediger führt uns hinein in die Entstehungsgeschichte des Apostolischen Glaubensbekenntnisses. Er zeigt, wie die Gemeinde in den ersten Jahrhunderten unter großen geistlichen Kämpfen die Wahrheit der Dreieinigkeit festhielt – und wie aus Taufformeln ein weltweites Grundbekenntnis wuchs. Danach entfaltet er Satz für Satz den Inhalt: Gott, der allmächtige Vater; Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, dessen Weg der Erniedrigung bis ans Kreuz und der Erhöhung bis zur Wiederkunft unsere Erlösung sichert; der Heilige Geist, der die Kirche schafft, Sünden vergibt und zum ewigen Leben führt. Schließlich ermutigt er, das Bekenntnis heute zu sprechen: Es schult Kopf und Herz, stärkt die Gemeinschaft, bezeugt Christus vor sichtbarer und unsichtbarer Welt und verankert uns in der Tradition der Heiligen aller Zeiten.
Wenn wir gemeinsam laut bekennen: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen…, dann sagen wir dem Teufel ins Gesicht: ›Hier stehe ich, ein Erlöster; darauf verlasse ich mich‹ – und gleichzeitig trösten wir einander mit derselben Wahrheit.
Bibelstellen
- Römer 10,9–10 – Herz glaubt, Mund bekennt
- 1 Timotheus 3,16 – frühchristliches Bekenntnis
- Philipper 2,5-11 – das „V“ von Erniedrigung und Erhöhung
- 1 Korinther 15,1-8 – Kernaussagen des Evangeliums
- 1 Petrus 3,18-20 – „Geister im Gefängnis“ (zur Klärung von „hinabgestiegen in das Reich des Todes“)
- Genesis 1,1-2 – Schöpfung durch den dreieinigen Gott
- Deuteronomium 6,4 – „Schema Jisrael“ (Einzigkeit Gottes)
- Epheser 3,18 – Wir erkennen Gottes Liebe „mit allen Heiligen“