Markus 1,1-13

Markus 1,1-13

Der König kommt zu uns

Markus schmettert im ersten Vers seines Evangeliums das große Thema auf den Tisch: Es ist der Anfang der großartigsten Geschichte der Welt – der König kommt zu uns. Die Predigt entfaltet dies in drei Punkten, die die Dreieinigkeit widerspiegeln:

  1. Im Auftrag des himmlischen Vaters – Der König kommt, um zu richten (Maleachi 3) und um zu retten (Jesaja 40). Johannes der Täufer ist der vorbereitende Bote. Markus warnt vor einem verweichlichten Jesusbild und ruft zu echter Buße und Furcht vor dem mächtigen König (mit dem Bild Aslans aus Narnia).
  2. In der Kraft des Heiligen Geistes – Bei der Taufe Jesu zerreißt der Himmel, der Geist kommt wie eine Taube, der Vater bezeugt den geliebten Sohn. Jesus ist mit der stärksten „Waffe“ ausgerüstet und wird denselben Geist auf seine Nachfolger ausgießen.
  3. Im Gehorsam des treuen Sohnes – Jesus lässt sich mit der Taufe der Buße taufen (Identifikation mit Sündern) und geht gehorsam in die Versuchung der Wüste. Im Gegensatz zu Adam und dem gesamten versagenden Volk Israel ist er der einzige treue Sohn, der den perfekten Gehorsam bringt und uns dadurch rettet.

Die Predigt schließt mit dem Trost: Wo wir versagt haben, hat Jesus gehorsam für uns gehandelt. Er ist gekommen – und er kommt wieder, um uns endgültig von jeder Sünde und Versuchung zu befreien.

Verwendete Bibelstellen

  • Markus 1,1–13 (Haupttext)
  • Maleachi 3,1–2
  • Jesaja 40,1–3 (u. a. „Tröstet, tröstet mein Volk“, der Hirte)
  • Jesaja 11,2 (Geist des Herrn, Weisheit, Verstand, Erkenntnis und Furcht des Herrn)
  • Römer 3,10–12 („Da ist keiner gerecht …“)
  • Römer 5,14 (Adam als Vorbild dessen, der kommen sollte)