Gottes Wille geschieht
Predigt über Jona 1. Das Thema der Predigt: „Gottes Wille geschieht“ – nichts und niemand kann seinem heiligen Plan letztlich widerstehen.
Gliederung
- Der furchtgebietende Gott und sein unwiderstehlicher Wille
- Der furchtlose* Prophet und sein unwilliger Widerstand
- Die ehrfürchtigen Matrosen und ihre bereitwillige Anbetung
Zusammenfassung
Gott ruft Jona, nach Ninive zu gehen. Jona rennt davon, doch der Herr lässt den Propheten nicht los: ein Sturm, ein Los, schließlich das Meer – alles gehorcht Gottes Stimme, während Jona schläft und flieht.
Das Kapitel zeigt uns zweierlei:
- Gottes Wille ist zugleich herausfordernd und tröstlich. Herausfordernd, weil er oft unsere Pläne durchkreuzt; tröstlich, weil er seine guten Verheißungen niemals fallen lässt.
- Wir gleichen Jona, wenn wir Gottes Wort kennen, ihm aber nicht vertrauen. Dennoch verwendet der Herr sogar unser schwaches Zeugnis, um andere – hier die heidnischen Matrosen – zum Staunen, Beten und Opfern zu führen.
Am Ende bekennen die Seeleute: „Herr, Du hast getan, was Dir wohlgefiel“ – und laden uns ein, dasselbe zu sagen. Der wahre „Anti-Jona“ ist Jesus Christus: Er kam nicht, um seinen eigenen Willen, sondern den Willen des Vaters zu tun, selbst dort, wo es ihn das Leben kostete. In seinem vollkommenen Gehorsam findet unser Ungehorsam Vergebung und unser Herz Frieden.
Gottes unerschütterliche Treue führt dazu, dass Gott alles ausführt, was er gesagt hat – und das, liebe Geschwister, ist für uns ein sehr großer Trost.
Gott ruft Jona, nach Ninive zu gehen. Jona rennt davon, doch der Herr lässt den Propheten nicht los: ein Sturm, ein Los, schließlich das Meer – alles gehorcht Gottes Stimme, während Jona schläft und flieht.
Das Kapitel zeigt uns zweierlei:
- Gottes Wille ist zugleich herausfordernd und tröstlich. Herausfordernd, weil er oft unsere Pläne durchkreuzt; tröstlich, weil er seine guten Verheißungen niemals fallen lässt.
- Wir gleichen Jona, wenn wir Gottes Wort kennen, ihm aber nicht vertrauen. Dennoch verwendet der Herr sogar unser schwaches Zeugnis, um andere – hier die heidnischen Matrosen – zum Staunen, Beten und Opfern zu führen.
Am Ende bekennen die Seeleute: „Herr, Du hast getan, was Dir wohlgefiel“ – und laden uns ein, dasselbe zu sagen. Der wahre „Anti-Jona“ ist Jesus Christus: Er kam nicht, um seinen eigenen Willen, sondern den Willen des Vaters zu tun, selbst dort, wo es ihn das Leben kostete. In seinem vollkommenen Gehorsam findet unser Ungehorsam Vergebung und unser Herz Frieden.
Ein wichtiges Zitat aus der Predigt
„Gottes unerschütterliche Treue führt dazu, dass Gott alles ausführt, was er gesagt hat – und das, liebe Geschwister, ist für uns ein sehr großer Trost.“
Verwendete Bibelstellen & Zitate
Haupttext
Jona 1 (insbesondere V. 1–16)
Weitere Bezüge innerhalb des Buches Jona: 2,1; 3,3; 4,2.7-11
Altes Testament
- Sprüche 16,9 – „Der Mensch denkt, aber der HERR lenkt.“
- Psalm 23,1.6 – „Der HERR ist mein Hirte …“
- Psalm 16,10-11 – „Du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben …“
- Psalm 27,1 – „Der HERR ist mein Licht und mein Heil …“
- Psalm 18,3(2) – „Mein Fels und meine Burg …“
- Psalm 11,7 – „Die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen.“
Neues Testament
- Römer 11,29 – Gottes Gnadengaben und Berufung sind unwiderruflich.
- Römer 8,31.38-39 – „Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein …“
- Johannes 6,38 – „Ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun …“
- Matthäus 26,39 (par.) – Jesu Gebet in Gethsemane: „Nicht wie ich will, sondern wie du willst.“
Diese Schriftworte und Verheißungen rahmen die Botschaft: Gottes souveräner Wille geschieht – und weil Jesus sich diesem Willen vollkommen unterwarf, dürfen wir ihm heute mit Vertrauen und Hoffnung begegnen.