Stolpersteine auf dem Weg zurück zu den Verheißungen Gottes
- Stolzer Trotz gegenüber den Bundesverheißungen Gottes macht dein eigenes Leben kaputt.
- Gleichgültigkeit gegenüber den Bundesverheißungen Gottes ist auch für die anderen verhängnisvoll.
- Dennoch bleibt der souveräne Gott stärker.
Zusammenfassung
Naemi kehrt verbittert und innerlich zerrissen aus Moab zurück. Sie sieht in Gottes Hand nur noch Strafe, nicht mehr Gnade. Ihr stolzer Trotz und ihre bittere Gleichgültigkeit gegenüber Gottes Verheißungen verstellen ihr den Blick auf die Gaben, die ihr noch geblieben sind – vor allem auf Ruth.
Sie versucht, ihre Schwiegertöchter wegzuschicken, redet ihnen die Hoffnung aus und stellt sogar die Götter Moabs als Alternative hin. Trotz alledem klammert sich Ruth an sie und spricht eines der stärksten Treuebekenntnisse der Bibel.
Die Predigt zeigt: Unsere Bitterkeit, unser Selbstmitleid und unser Schweigen können Menschen vom Weg zu Gott wegdrängen – und doch ist Gott nicht auf unsere Überzeugungskraft angewiesen. Er zieht die Seinen auch dann, wenn wir stolpern, zynisch werden oder verstummen. Am Ende des Weges steht schon die Gerstenernte – ein leises, aber reales Zeichen, dass Gott sein Volk nicht vergessen hat.
Dennoch bleibt der souveräne Gott stärker.
Verwendete Bibelstellen und direkte Zitate
- Ruth 1,1–22
- Mt 8,19–20 (Jesus über die Kosten der Nachfolge)
- Joh 6,44 („Niemand kommt zu mir, es sei denn, der Vater ziehe ihn“)
- 1 Joh 4,20 („Wer seinen Bruder nicht liebt … wie kann er Gott lieben?“)
- Jes 49,21 + 49,15–18 (Zion fühlt sich verlassen – Gott antwortet mit der Verheißung der Kinder und der eingegrabenen Hand)
- Anspielung auf 1 Mose 18 / 1 Mose 21 (Sarahs Lachen)