Der Bund Gottes in der Öffentlichkeit
- Der Umgang mit den Geboten Gottes
- Die Wichtigkeit öffentlicher Ordnungen
- Die Unverzichtbarkeit des Segens Gottes in der Öffentlichkeit
Zusammenfassung
Diese Predigt lädt uns in das Stadttor von Bethlehem ein, wo Boas öffentlich Verantwortung übernimmt: Er wahrt Gottes Gebote, achtet bestehende Ordnungen und sucht Gottes Segen – nicht heimlich, sondern vor aller Augen.
- Im ersten Teil erinnert der Prediger daran, dass Gottes Gebote keine Fessel, sondern ein „Gesetz der Freiheit“ sind, weil sie an der Liebe zu Gott und zum Nächsten „hängen“. Wer das versteht, entdeckt Freude an Gottes Weisung.
- Zweitens zeigt er am Beispiel Boas, wie wichtig öffentlich geregelte Strukturen sind. Boas drängt sich nicht vor, sondern respektiert den vorrangigen Löser – selbst auf die Gefahr hin, Ruth zu verlieren. Wahre Frömmigkeit achtet Ordnungen und Menschen gleichermaßen und verzichtet bewusst auf Manipulation.
- Drittens wird deutlich: Selbst eine so persönliche Angelegenheit wie die Ehe braucht den Segen Gottes inmitten der Gemeinde. Eine Eheschließung, die Gottes Gegenwart sucht, steht auf festem Grund – damals wie heute.
So ruft die Predigt uns auf, Gottes Gebote liebend zu bejahen, gesellschaftliche Ordnung nicht zu verachten und in allen Lebensbereichen nach seinem Segen zu suchen.
Für einen wahrhaftigen Gehorsam muss man wach sein – die Gebote Gottes hängen am Doppelgebot der Liebe; begreifen wir sie so, werden sie ein Gesetz der Freiheit.
Bibelstellen
Haupttext: Ruth 4, 1 – 12 (Bezug auch auf Ruth 3)
Weitere Verweise (Auswahl):
- Markus 7, 10 ff.
- Matthäus 23, 23; 5, 17 ff.
- Psalm 19; Psalm 119
- Römer 7, 12 – 14
- Philipper 1, 10
- Galater 5, 22
- 1 Thessalonicher 4, 1 ff.
- Sprüche 19, 17
- 1 Mose 23 und 25, 9
- Matthäus 1, 5
- Maleachi 2, 14
- 1 Korinther 7, 39